News > WHO-Bericht: Gefährdete Gesundheit österreichischer Schüler

am 4.5.2012
"Nur 37 Prozent der österreichischen Schüler im Alter von elf bis 17 Jahren geben an, ausgezeichnete Gesundheit aufzuweisen. 17 Prozent haben Einschlafstörungen, ein Viertel raucht, 25 Prozent konsumieren mindestens einmal wöchentlich Alkohol. Das ist das Österreich-Ergebnis der aktuellen WHO-HBSC-Studie (2010) zur Kinder- und Jugendgesundheit.

Allfälliges Risikoverhalten ist zu einem Gutteil von den Rahmenbedingungen in Familie und Schule abhängig.

Schüler sind keine kettenrauchende Komasäufer

"Positiv auffällig ist, dass - entgegen allen Klischees - die österreichischen Schüler keine kettenrauchenden Komasäufer sind. Sie rauchen und trinken (im Vergleich zu Studienwiederholungen zwischen 1986 und 2010, Anm.) weniger, wenn auch auf hohem Niveau", sagte Gesundheitsminister Alois Stöger. In Österreich waren rund 6.500 Probanden in der Gruppe der Elf-, 13-, 15- und 17-Jährigen befragt worden

Wolfgang Dür vom Ludwig Boltzmann Institut für Gesundheitsförderung in Wien zu den Hauptergebnissen: "Unter den Elfjährigen geben 49,6 Prozent der Buben und 47,2 Prozent der Mädchen an, sie hätten einen ausgezeichneten Gesundheitszustand. Bei den 17-Jährigen sind es 40,1 Prozent der Burschen und 20,3 Prozent bei den Mädchen. Bei den Mädchen geht das dramatisch zurück. (...) Offenkundig werden die Lebensverhältnisse für die jungen Menschen schwieriger." [...]"

APA/IS, springermedizin.at
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Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 03.05.2012


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