News > Nichtraucherschutz greift nicht

am 15.11.2011
"Studienergebnisse zeigen eine erhöhte Fein- und Ultrafeinstaubbelastung in der Wiener Gastronomie durch Tabakkonsum.

Zigarettenrauch ist die bedeutendste Quelle für Fein- und Ultrafeinstaub in Innenräumen. "Vor allem Menschen, die in einer Umgebung mit hoher Feinstaubbelastung durch Zigarettenrauch arbeiten müssen, haben ein erhöhtes Risiko, an einer mit Passivrauchen assoziierten Erkrankung zu sterben. Dazu zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, respiratorische Infekte, Asthma und Lungenkrebs", betont Schietz, Diplomand am Institut für Umwelthygiene der Medizinischen Universität Wien.

Bei der aktuellen Studie von Slavik und Schietz wurden aus 114 Räumen in 88 Wiener Gastronomiebetrieben im Zeitraum vom 6. November2010 bis 6. Mai 2011 (vier bis zehn Monate nach Ende der gesetzlichen Übergangsfrist) Proben genommen. Darunter waren 16 Cafés, 51 Bars undPubs, 14 Restaurants und sieben Diskotheken. 22 untersuchte Gaststätten waren ausschließliche Nichtraucherlokale, 20 ware nausschließliche Raucherlokale und 46 Betriebe hatten sowohl Raucher-als auch Nichtraucherbereiche.

In jedem Bereich wurde 20 Minuten lang gemessen. In Lokalen mit Raucher- und Nichtraucherzimmern fanden die Messungen unmittelbar nacheinander statt. Um repräsentative Proben zu erhalten, wurden die Messungen in den Hauptbetriebszeiten der Lokale durchgeführt. Schietz: "Wir besuchten die Restaurants mittags oder abends, Cafés inden frühen Nachmittagsstunden und Bars am Abend. In den Diskotheken wurde die Luftqualität zu späteren Nachtstunden erhoben." [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link:

http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/umweltmedizin/?ful...
Quelle: SpringerMedizin.at - Newsletter 15.11.2011


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