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"Mag. Andreas Urich, Vertreter der Lebens- und Sozialberater in der oberösterreichischen Wirtschaftskammer, gibt Tipps zum Thema Stressbewältigung [...]" ...
Quelle: www.arabella.at 11. November 2014, 12:21

""Der Kapitalismus zerstört die Empathie". Renata Schmidtkunz spricht mit Wolfgang Schmidbauer, Psychotherapeut

1827 veröffentlicht der deutsche Dichter Wilhelm Hauff das Märchen "Das kalte Herz". Es erzählt die Geschichte des Peter Munk, der im Schwarzwald eine Köhlerei betreibt und davon träumt, viel Geld zu haben und respektiert zu werden. Dieser Wunsch lässt ihn einen Pakt mit einem Waldgeist eingehen, der ihn und seine Familie fast zerstört.

Der in München lebende Psychotherapeut Wolfgang Schmidbauer, bekannt durch Bücher wie "Die hilflosen Helfer" oder "Psychologie des Terrors", nimmt dieses Märchen in seinem neuen Buch "Das kalte Herz" als Ausgangspunkt, um darüber nachzudenken, wie in der Konsumgesellschaft die seelische Reife leidet und die moderne Geldwirtschaft gegen die Gefühle der Menschen arbeitet. Der Kapitalismus, sagt Schmidbauer, zerstört die Fähigkeit zur Empathie, also die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzudenken und einzufühlen. Die Folge der Sehnsucht oder Gier nach mehr ist die Selbstzerstörung.

Schmidbauer war einer der ersten Kritiker der Konsumgesellschaft aus ökologisch-psychologischer Sicht (Homo consumens, 1972; Jetzt haben, später zahlen, 1995).
Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz analysiert er, wie die Ökonomisierung unserer Lebenswelt auch unsere menschlichen Beziehungen verändert."

Den gesamten Artikel finden Sie unter foglendem Link: ...
Quelle: www.orf.at 08.07.2011

Viele Menschen hadern mit ihrem Übergewicht oder mit ihrem eingebildeten Übergewicht. Kann man sich mit dem eigenen Körper versöhnen? Was ist hilfreich? Was tun, wenn der ewige Kampf gegen die Kilos nicht aufhört?

Menschen erzählen von Übergewicht, Unbehagen und dem Versuch, unbelastet zu leben.
Quelle: oe1.orf.at/programm 24.6.2010

Wer den 40. Geburtstag hinter sich gebracht hat, kennt es vermutlich: das diffuse Gefühl, nicht mehr jung und noch nicht alt zu sein. Den kritischen Blick in den Spiegel, der da ein graues Haar und dort ein tiefes Fältchen entdeckt. Äußerliche Anzeichen des Älterwerdens, die sich auch innerlich niederschlagen und Sinnfragen aufkeimen lassen: "War das schon alles?"

Viele Menschen erfahren die Lebenspanne 40 bis 50 plus als Zeit der Selbstprüfung. Als Phase körperlicher und seelischer Veränderung, die vor allem Frauen in den Wechseljahren intensiv empfinden. Ein Prozess, den die Forschung auch als zweite Pubertät beschreibt, die jedoch anders verläuft als die nach außen hin orientierte Adoleszenz. Die Bilanz der Lebensmitte ist nach innen gerichtet, still und nachdenklich, weil uns bewusst wird, dass das Dasein endlich ist.

Doch anders als früher leben wir heute länger und altern individuell höchst unterschiedlich. So kann eine Frau Mitte 40 je nach Lebensentwurf ihr erstes Kind oder ihr erstes Enkelkind erwarten. Womit sich die klischeehafte Vorstellung der sogenannten Midlife-Crisis, also einer allgemeinen Krise im mittleren Alter, endgültig widerlegt.

Wie gelingt es, sich auf eine lustvolle zweite Lebenshälfte vorzubereiten? Wie nutzen reife Menschen die Chance, sich neu zu positionieren? Wie meistern die "Best Agers" die Kunst des Älterwerdens? Das Radiokolleg erkundet die Befindlichkeiten in den besten Jahren.

Wiederholung jeweils um 22:15

Literatur zum Thema finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: oe1.orf.at/programm 15.6. 2010

Sucht ist ein ebenso weit verbreitetes Phänomen wie ein gesellschaftliches Tabu. Welche Wege aus der Abhängigkeit gibt es in der Suchtgesellschaft?

Johannes Kaup spricht mit Michael Musalek, Psychiater und Leiter des Anton Proksch Instituts in Wien-Kalksburg. Die größte Suchtklinik Europas hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Formen der Sucht, von Alkohol-, Medikamenten-, Nikotin- und Drogenabhängigkeit bis hin zu sogenannten nicht stoffgebundenen Suchtformen wie Spielsucht, Internetsucht etc. zu erforschen und zu behandeln.
Quelle: oe1.orf.at/programm 7.6.2010

Aufgrund von enorm hohen Gerichtskosten hat sich Mediation in den USA im Wirtschaftsbereich bereits als Alternative zu langwierigen und teuren Prozessen etabliert. In Scheidungsverfahren können die Interessen von Kindern besser gewahrt werden, wenn keiner der Elternteile nach der Trennung das Gefühl hat, als Verlierer ausgestiegen zu sein.

Aber auch Nachbarschaftskonflikte und Umweltverfahren lassen sich mit Hilfe zur Selbsthilfe befriedigender lösen als durch Klage und Gegenklage. (Konsensbildung muss nicht an Behörden oder Politik delegiert werden, sondern kann auch in der eigenen Hand bleiben.)

In den letzten Jahren ist die Professionalisierung der Dienstleistung Mediation vorangeschritten, die EU hat bereits eine Richtlinie zur aktiven Förderung von Mediation in Zivil- und Handelssachen veröffentlicht.
Quelle: oe1.orf.at/programm 7.6.2010

Spätestens seit Niklas Luhman wissen wir: Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Code, mit dem wir Emotionen einordnen, interpretieren oder überhaupt erst entwickeln. Wer oder was für uns liebens- und begehrenswert ist, hängt sehr stark mit den jeweils gültigen gesellschaftlichen Vorstellungen und Normen zusammen, mit unserem Sinn für Schönheit ebenso wie mit geschlechtsspezifischen Zuschreibungen und unserer eigenen gesellschaftlichen Stellung.

Die heute vorherrschende Idee der romantischen Liebe als Motiv für eine möglichst lebenslange Partnerschaft in Form einer Ehe ist keine 200 Jahre alt. Die historischen Veränderungen des "Codes Liebe", dessen, was wir unter Begehren, Erotik und Sexualität verstehen, sind nicht zuletzt daran abzulesen, wie sichtbar oder unsichtbar gleichgeschlechtlich liebende und lebende Menschen in einer Gesellschaft sind und wie man mit ihnen umgeht.

Eine Sonderausstellung im Volkskundemuseum Graz mit dem Titel: "l(i)eben. uferlos und andersrum" beschäftigt sich mit gesellschaftlich erwünschten und anderen Formen von Liebe, hinterfragt, wie Geschlechterrollen festgelegt und eingeübt werden und zeichnet die Geschichte des Kampfes um Anerkennung von Liebe jenseits ihrer gesellschaftlichen Verwertbarkeit nach.
Quelle: oe1.orf.at/programm 17.5. 2010

Das Wesen eines Kindes im Körper eines Erwachsenen kennzeichnet die Lebensphase der Pubertät. Am Beginn des Erwachsenseins wissen sie nicht, ob sie noch Mädchen oder schon Frau sind, ob sie als Knabe oder Mann angesprochen werden wollen. Ihre Unsicherheit überspielen sie mit forschem Auftreten oder abweisenden Gesten. Sexuell voll entwickelt, werden sie emotional von ihren Gefühlen überschwemmt. In ihrer Fantasie erobern sie neue Welten und den heiß begehrten Liebespartner. Und nur langsam lernen sie der Fülle an Neuem, Verwirrendem und Verlockendem einen Platz in ihrem Leben zu geben.

Die jungen Menschen am Beginn der Adoleszenz sind für sich und ihre Umwelt eine Herausforderung. Sie lösen sich aus der Obhut des Elternhauses und wählen die Peergroup zur neuen Familie. Sie hinterfragen, sie diskutieren, kritisieren und bewerten neu. Es ist eine Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs und eine der kreativsten Phasen im Leben eines Menschen.

Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek

Weiterführende Literatur und Links finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: oe1.orf.at/programm 17.5. 2010

Männer im Umgang mit ihren Gefühlen.

Viele Männer fühlen sich unverstanden und alleingelassen im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen, medial konstruierten Männerbildern und den realen Möglichkeiten in der Familie, Arbeit und Freizeit. Aber kein Mann entkommt heute der Anforderung, sich seine Rollen nach eigenen Vorstellungen auf der einen Seite und den Anforderungen aus der unmittelbaren Lebenswelt situationsangemessen zurechtzuschneidern.

Während manche Männer immer noch Schwierigkeiten haben, in Kontakt mit ihren Gefühlen zu kommen, wissen andere nicht, wie sie ihre Gefühle angemessen ausdrücken können. Die Erfahrungen von Vaterlosigkeit, Entwertung, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Verlassenwerden sind in ihrer männlichen Sozialisation Traumata, die nicht angemessen verarbeitet werden. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass Jungen und Männer zu einem vernachlässigten Geschlecht geworden sind.

Wie geht "Mann sein" heute angesichts von Männlichkeitskritik, Entwertung, Vaterlosigkeit, Krankheit, Trennungserfahrungen, Rollenverschiebungen, Leistungsdruck und Beziehungsalltag? Welche Chancen haben die traditionellen und die "neuen" Männer?

Um die Situation der Männer zu verstehen, müssen neue humanethologische, entwicklungspsychologische, sozial- und kulturwissenschaftliche sowie psychotherapeutische Forschungserkenntnisse mit den Erfahrungen von Männern in ihrem Alltag verknüpft werden. Das Radiokolleg begibt sich dabei auf eine Spurensuche in den männlichen Teil der Gesellschaft.
Quelle: oe1.orf.at/programm 19.4. 2010

Dass die Einkommen und Lebenschancen ungleich verteilt sind, ist eine altbekannte Klage. Neu ist, dass jetzt auch von den Wohlhabenderen die Ungleichheit beklagt wird, weil sie mehr Steuern zahlen. Werden durch die Abschaffung der Vermögenssteuer die reichen Erben bevorzugt? Oder sind es die Pensionist/innen, die gegenüber den Erwerbstätigen privilegiert sind?

Das alles sind Vorgeplänkel auf die in der nächsten Zeit zu erwartende Debatte, in der es darum gehen wird, auf wessen Kosten die durch die Bankenhilfspakete verursachte Staatsverschuldung bewältigt werden soll.

Vor dem Gesetz sind bekanntlich alle gleich - daher ist es Armen wie Reichen gleichermaßen verboten, unter der Brücke zu schlafen, bemerkte schon Anatole France. Ist eine Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation gerecht? Soll wieder damit angefangen werden, Buben und Mädchen in der Schule unterschiedlich zu unterrichten? Wieso ist die gleiche Schule für Neunjährige akzeptiert, für Elfjährige aber umstritten? Wie viel Gleichheit, wie viel Unterschiede braucht eine Gesellschaft? Eine Frage, die kaum jemanden gleich(gültig) lässt.
Quelle: oe1.orf.at/programm 19.4. 2010

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