"Bei Eis, Schnee und Kälte kommt es häufiger zu Stürzen. "Vor allem PatientInnen mit Schenkelhals- und Unterarmbrüche müssen wir in der Winterzeit vermehrt versorgen", sagt Dr.in Susanne Drapalik, Leiterin des Geschäftsbereichs Medizinmanagement im Wiener Krankenanstaltenverbundes. Ihr Ratschlag? Drapalik: "Ältere Leute sollten die Tageszeiten für ihre Besorgungen gut wählen, ihren Stock oder andere Gehhilfe mitnehmen und auf rutschfeste Schuhe achten." Weitere Ursachen sind laut Dr. Günter Gal, Chef des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Rudolfstiftung, konzentrationssenkende Medikamente und Fehlsichtigkeit. "Ältere Personen sollten mit dem Hausarzt über den tatsächlichen Bedarf dieser Medikation sprechen und ihre Sehkraft auch mit Brillen nicht überschätzen", zieht der Mediziner seine Schlussfolgerung. Aber keineswegs, so Gal, sollte man auf den Spaziergang bei Tageslicht zu günstiger Tageszeit verzichten. "Denn", betont der Fachmann, "Tageslicht beugt depressiven Gemütslagen vor und schützt vor Osteoporose, wenn die Sonne auch auf Hautpartien scheint und der Körper vermehrt Vitamin D erzeugt." Wenn es doch zum Sturz kommt, rät der Mediziner, sich einzurollen und keinesfalls den Kopf hinauszustrecken. [...]"
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www.wien.gv.at/rk/msg/2012/02/07005.html Quelle: Rathauskorrespondenz vom 07.02.2012 |